Ich bin ein Covidiot – Und ich bin stolz drauf!

Warum – und wie um alles in der Welt – kann man darauf stolz sein, werden Sie sie sich jetzt wahrscheinlich fragen? Nun, ich bin stolz darauf ein Covidiot zu sein, weil ich, sollten meine Enkelkinder mich einst fragen, wie wir zulassen konnten, dass die Poltik Maßnahmen durchsetzt, die zu Massenarbeitslosigkeit, hunderttausenden Insolvenzen, dem massiven Zuwachs von häuslicher Gewalt und Kindeswohlgefährdung, von Suiziden, Depressionen und Angststörungen, sowie „Kolleteralschäden“ in Form von Krebs-, Herzinfarkt und Schlaganfall-Toten durch verzögerte OPs und Therapien, sagen kann: Ich habe das nicht zugelassen! Sollten meine Enkelkinder mich fragen, wie wir die Totalisierung unseres Staatssystems und unserer Medienlandschaft, die Einschränkung unserer Grundrechte und diesen Maskenwahnsinn, der schon zwei Kindern das Leben kostete, hinnehmen konnten, kann ich sagen: Das habe ich nicht, ihr Lieben, denn ich war eine Covidiotin!

Ich habe seit Ende März „Aufklärungsarbeit“ bei meiner Familie und meinen Freunden betrieben, seit Anfang April in den Sozialen Medien Informationen verbreitet, die z.B. die Zahlen der Corona-Toten in Italien ins Verhältnis setzen, am 1. Mai, d.h. 3 Tage nach Einführung der Maskenpflicht, veröffentlichte ich meinen ersten Blogartikel und ich ging zusammen mit vielen tausend anderen Corona-Rebellen seitdem jeden Monat auf die Straße um zu demonstrieren. Das alles kann ich meinen Enkelkindern erzählen und wer weiß, vielleicht werden sie darauf in der Schule berichten, dass ihre Oma eine Corona-Rebellin war. Doch das Wichtigste ist: Ich kann heute, morgen und auch noch in 5 Jahren in den Spiegel schauen – und bin dabei im Reinen mit mir. Und Sie?

Eine Sache ist mir seit meinem letzten Artikel „Schweigen ist Silber, Reden ist Gold“ klar geworden: Ich werde keine „Aufklärungsarbeit“ mehr betreiben, die ohnehin an vielen Stellen unerwünscht ist, und keine Diskussionen mehr über die „tollen“ und „vorbildlichen“ Maßnahmen unserer „umsichtigen“ Politiker führen, die ohnehin nichts bringen. Weil alle (!) Menschen derzeit überzeugt sind im Recht zu sein und meine Meinung und meine Sicht der Dinge offenbar einfach nicht zu glauben ist. Egal mit wie vielen Argumenten ich um die Ecke komme, wie viele Studien und Statistiken ich präsentiere, wieviele Informationen ich aus dem Ärmel schüttel, die meine Meinung stützen – ich überzeuge damit niemanden mehr, weil das Sprechen über diese Dinge mittlerweile auch einfach müßig ist. – Die Informationen sind alle da draußen und jeder, der es möchte kann sich abseits des Mainstreams schlau machen, sich ein vielschichtigeres Wissen aufbauen und anfangen kritisch zu hinterfragen. Doch viele wollen das nicht, denn das würde u.U. ihre Meinung zu Politik und Medien und damit ihr Weltbild zum Wanken bringen und das ist schlicht und ergreifend unbequem. Kognitive Dissonanz fühlt sich an wie „AUA“ im Kopf und niemand möchte sich das freiwillig antun.

Stattdessen werde ich zukünftig einfach sagen: „Ich bin eine Covidiotin!“ Menschen, wie z.B. die Verwandte meiner Freundin, von der ich in meinem vorherigen Artikel berichtete, werden dann vielleicht erstaunt sein, weil sie meinen Aluhut vermissen oder sich Corona-Leugner immer anders vorgestellt haben. Im schlimmsten Fall halten sie mich für eine Reichsbürgerin oder sonstige rechtseinzuordnende Person – aber ganz ehrlich: Das tun diese Menschen – Dank der Difammierungskampagnen gewisser Politiker und Medien – sowieso. Auch, wenn ich mit Fakten um mich schmeiße, und vor lauter Abgrenzung zu Verschwörungstheorien und zum rechten Lager kaum noch zum Argumentieren komme. Die Menschen glauben nur, was sie glauben wollen bzw. was ihnen die Medien vorher eingeimpft haben.

Der große Vorteil dieser „Ich bin ein Covidiot“-Strategie ist folgender: Ich spare massenhaft Energie! Denn entweder ist das Gespräch mit Menschen, die eine andere Meinung haben als ich, bereits an der Stelle zu Ende, weil diese keine Lust haben darüber zu diskutieren oder: diese Menschen wollen nun mich überzeugen (und damit haben sie den schwierigeren Part:-) Dadurch wiederum hat ganz natürlich eine Vorauswahl stattgefunden, mit wem sich die ganze Diskutiererei überhaupt noch lohnt. Ein weiterer Punkt meiner neuen „Covidiot“-Strategie sieht vor, weniger Fakten und Argumente herunterzubeten, die sowieso immer „widerlegt“ werden, „weil die Tagesschau ja was anderes erzählt“ und „es in anderen Ländern ja auch so ist“. Und außerdem: „Was ist denn mit den vielen Toten in Italien?“, „da musste ja sogar das Militär helfen, um die Särge abzutransportieren!“, „und in Spanien?“ „und in New York, da stehen ja sogar Zelte auf der Straße, weil die Krankenhäuser so überfüllt sind!“

Statt nun inhaltlich darauf einzugehen und zu sagen: „In über 90 Ländern weltweit gab es keinen Lockdown, und trotzdem sterben die Menschen dort nicht weg, in Italien und Spanien bricht das Gesundheitssystem fast jährlich bei jeder größeren Grippewelle zusammen und in New York stehen regelmäßig auch in der Grippesaison Zelte vor den Krankenhäusern. Nur hat das vorher niemanden – auch nicht die Politiker- interessiert!“, werde ich einfach Gegenfragen stellen.

Ein Beispiel: „Sie haben Recht, in anderen Ländern ist es auch so. Und was meinen Sie, warum dort auch überall tausende von Menschen gegen die Maßnahmen der jeweiligen Regierung auf die Straße gehen? Sind das auch alles Nazis, Aluhutträger und Reichsbürger?“ Auf die Antwort bin ich gespannt.

Und wenn, wie so oft das von Medien propagierte und leider auch von gleichgesinnten Maßnahmernkritikern genutzte Argument bemüht wird: „Und trotzdem läuft man nicht mit Nazis und Reichsbürgern! Da hat man sich abzugrenzen, von diesen Rechtsextremen. Diese Radikalen muss man aufforden, zu gehen oder ihre Flaggen runterzunehmen!“, tja dann… dann werde ich lächeln und sagen: „Mal abgesehen davon, dass ich keine Rechtsradikalen auf der Demo gesehen habe, würden Sie denn dort hingehen, denen die Meinung geigen und sie auffordern, wegzugehen oder ihre Flaggen runterzunehmen“. Das positive Selbstbild dieser Person wird sie wahrscheinlich ZWINGEN mit „Ja“ zu antworten. Wenn nicht, haben wir es hier schon mit einem ersten erfreulichen Anzeichen von kognitiver Dissonanz zu tun, die Person wird zögern und „AUA“ im Kopf spüren und vielleicht gar nichts sagen, murmeln oder mit den Schultern zucken.

Sollte Sie aber mit „Ja“ antworten, werde ich sagen: „Das wage ich zu bezweifeln, denn Sie trauen sich ja noch nicht einmal eine Meinung abseits des Mainstreams zu haben, obwohl es sie gar nichts kosten würde sich mit den Informationen zu Covid-19 zu beschäftigen, und sie nichts riskieren müssten um sich eine fundierte Meinung anzueignen. Und sie würden allen Ernstes zu einem Rechtsradikalen gehen und ihm seine Flagge absprechen? Sie würden Widerstand leisten? Ich denke Sie vertauschen da gerade unsere Rollen: Sie laufen der Masse hinterher und ICH leiste den Widerstand. Denn: Ich bin ein Covidiot!“

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